Alternative Leistungsbeurteilung

Die GGS Arnold-von-Wied hat von September 2009 bis August 2010 am Modellversuch „Leistungsbeurteilung ohne Ziffernzeugnisse“ teilgenommen.

In Auftrag gegeben wurde dieses Projekt vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, dokumentiert und analysiert von einem Forscherteam der TU Dortmund unter Federführung des Instituts für Schulentwicklungsforschung.

Ziel des Projekts war die Evaluation alternativer Formen der Leistungsbeurteilung in Grundschulen.

 

Den Abschlussbericht des Projekts kann man hier herunterladen.

 

Die guten Erfahrungen der Schulen haben das Ministerium bewogen, die Ausbildungsordnung der Grundschule zu ändern und andere Schulen anzuregen, den guten Beispielen zu folgen.

 

Presse-Erklärung vom 01.02.2012

 

Grundschulen können bis Klasse 3 wieder Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Ziffernoten nutzen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:



 

Der Schulausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag hat eine Änderung der Ausbildungsordnung für die Grundschule auf den Weg gebracht. Künftig soll die Schulkonferenz als oberstes Mitwirkungsgremium wieder darüber entscheiden können, ob das Versetzungszeugnis am Ende der zweiten Klasse und die Zeugnisse in der dritten Klasse zusätzlich zur Leistungsbeschreibung in Berichtsform auch Noten enthalten sollen.

 

Voraussetzung für einen entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz ist ein von der Schule erarbeitetes alternatives Konzept zur Leistungsrückmeldung ohne Noten, das mit den Eltern abgestimmt ist. Schulministerin Sylvia Löhrmann: "Damit erhalten Schulen - wenn sie es wollen - wieder die Möglichkeit, über Jahre erprobte und bewährte pädagogische Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Noten einzusetzen. Wir verankern die Entscheidungskompetenz nun vor Ort, das folgt dem Leitgedanken einer selbstständigen Schule.

 

Die Änderung der Ausbildungsordnung trägt den Erkenntnissen aus dem von der Vorgängerregierung durchgeführten Schulversuch "Leistungsbewertung ohne Ziffernzeugnisse" (LUZI) an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen Rechnung und ermöglicht die landesweite Übertragung in die Praxis. LUZI hatte vier Grundschulen (Wartburg-Schule in Münster als Trägerin des Deutschen Schulpreises, Paul-Schneider Schule in Münster, Rosenmaarschule in Köln, Arnold-von-Wied Schule in Bonn) ermöglicht, auf Noten in Zeugnissen bis einschließlich Klasse 3 zu verzichten und stattdessen fundierte und differenzierte pädagogische Leistungsbewertungen zu geben.

 

Siehe: Schulministerium NRW

 

Die alternative Form der Leistungsbeurteilung in Form von Kriteriengestützten Zeugnissen sowie der Verzicht auf Noten bis einschließlich Klasse 3 wurde von der Schulkonferenz der GGS Arnold-von-Wied entsprechend der Vorgaben der BASS (Bereinigte Amtliche Sammlung der Schulvorschriften) 13 – 11 Nr. 1.1 / Nr. 1.2 § 15 „Leistungsmessung“ am 2. Oktober 2012 (ja: 11, Enthaltung: 1) beschlossen sowie am 14. Oktober 2013 nochmals bestätigt.