Pünktlich um 8 klingelt die Schulglocke.
240 Kinder stürmen die Schultür
und laufen in ihre Klassen...
 
Nein - das war einmal!

Gleitender Schulanfang

Der Schulmorgen in der Arnold-von-Wied-Schule beginnt ruhig und gelassen. Ab Viertel vor acht kommen die Kinder nach und nach in ihren Klassen an. Dieser "Gleitende Anfang" ermöglicht den Kindern einen individuellen und guten Start in den Schulmorgen. Bis 8 Uhr nutzen sie die Zeit, um ihren Arbeitplatz zu organisieren, mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu plaudern, sich in die Leseecke zu verkrümeln oder einfach auch mal ein Gespräch mit ihrer Lehrerin zu führen. Das ein oder andere Kind packt jedoch auch schon sein Material aus und macht sich an die Arbeit.

Schulalltag

Um 8 Uhr beginnt dann der Unterricht für alle Kinder.

Aber auch jetzt ertönt nicht die Schulglocke. Vor ca. drei Jahren war sich das Kollegium einig: Wir brauchen keine Schulglocke - wir brauchen Ruhe im Schulgebäude!

Meist erlangt man einen sehr schnellen Einblick in die Unterrichtsarbeit der Arnold-von-Wied-Schule. Denn gar nicht selten stehen die Türen der Klassen offen. So nehmen wir Lehrerinnen eine räumliche Öffnung vor, jedoch auch eine Öffnung bezüglich unserer Unterrichtsarbeit, denn eine offene Tür signalisiert gern gesehene Anteilnahme am Unterrichtsgeschehen seitens anderer Kolleginnen, SchülerInnen und auch Eltern.

 

Aus manch einer Tür erhascht man dann ein Begrüßungslied. Wieder aus einer anderen bemerkt man emsiges Gemurmel aufgrund einer Partner- oder Gruppenarbeit.

Pepe bespricht mit Julia den Inhalt eines Textes mit Hilfe seiner notierten Schlüsselwörter. Natürlich bemerkt man auch hier und da die Stimme einer Lehrerin. Doch vor allem die Kinder kommen zu Wort. Gerade hält doch tatsächlich ein Kind einen Vortrag über den "elektrischen Strom". Und manchmal vernimmt man einfach nur Ruhe aus dem Klassenraum, denn hier wird allein und voll konzentriert gearbeitet.

So manch ein Besucher unserer Schule mag sich wundern, warum er nur allzu oft Kinder im gesamten Schulgebäude antrifft. Einerseits sind wir auf eine räumliche Entzerrung angewiesen und andererseits stellen eine Treppe, ein Flur oder auch die Bühne in der Pausenhalle eine nicht minder gute Lernumgebung dar.

Pausenregelung

Nach zwei "anstrengenden" Unterrichtsstunden packen alle Kinder ihr Pausenfrühstück aus. Gemeinsam und vor allem gemütlich wird dann bis zum Pausenbeginn gefrühstückt. Hier findet man in vielen Klassen alltägliche Rituale:
Sei es, dass der Tisch mit einem Platzset gedeckt ist oder ein Buch vorgelesen wird.
 

In der großen Pause entscheiden die Kinder selbst, ob sie die Zeit lieber im Klassenraum oder auf dem Schulhof verbringen möchten.

Im gut durchgelüfteten Klassenraum verkrümeln sich viele Kinder in der Spieleecke oder greifen auch jetzt zu einem Buch. In dieser Zeit entsteht auch oft das ein oder andere Gemälde.

Nach weiteren zwei Unterrichtsstunden beginnt die kleine Pause.
Jetzt gilt für alle Kinder: Raus mit euch!

Besondere Schularbeit

Schule bedeutet nicht nur Unterricht im Klassenraum. Wir sind froh, dass wir viele Angebote außerhalb des Klassenraumes wahrnehmen können. Lesen gehört in jeden Unterrichtsalltag. Aber ein besonderes Lesevergnügen besteht darin, in unserer schuleigenen Bücherei lesen zu können.

Auch die Neuen Medien haben schon lange bei uns Einzug gehalten. In unserem Medienraum können die Kinder wertvolle Recherchearbeit leisten oder Texte in Word verfassen. (s.a. Gebäude)

Aber auch natürliche Lebensräume sind Lernorte. Der Rhein mit seinen Rheinauen bietet viele Möglichkeiten, Unterricht anschaulich zu gestalten. Oder auch unsere wertvolle Doppelkirche und andere historische Orte.
Und nicht zuletzt versuchen wir die kulturellen Angebote der Stadt Bonn wahrzunehmen.
Schulalltag heute - ein vielseitiger!

 

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