Leistungserziehung

 

Die GGS Arnold-von-Wied verfolgt die ganzheitliche und individuelle Förderung aller Kinder. Wir orientieren uns an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Kinder.

Das Heranführen an die schulischen Leistungsanforderungen und der produktive Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit ist Aufgabe der Grundschule. (vgl. auch RuL, S. 16). Uns ist besonders wichtig, die Lernfreude zu erhalten und die Leistungsbereitschaft der Kinder zu fördern.

Für die Wahrnehmung der eigenen Leistung ist ausschlaggebend, dass das Kind sich als Urheber seiner Arbeit sieht.

Wir schaffen in unserer Schule Lernsituationen, in denen

- Leistung anerkannt wird,


(z.B. Präsentation von Arbeitsergebnissen (Vorträge, Geschichtenbücher, etc.)

- die Kinder erkennen: Ich kann etwas


(z.B. durch Feedback der Mitschüler und Lehrer)

- der Glaube an die eigenen Fähigkeiten gestärkt wird


(z.B. nach gelungener Arbeit)

Die bildet den Grundstein für die Freude am Lernen, die ein Leben lang anhält.

Individuelles Lernen zu beobachten und zu dokumentieren ist die Voraussetzung, um den Schülerinnen und Schülern ein informatives Feedback zu den Lernprozessen geben zu können. Dabei möchten wir die Kinder an den Beurteilungen ihrer Leistung beteiligen, und sie im Laufe der Grundschulzeit zu einer realistischen Selbsteinschätzung führen. Dies gelingt durch vielfältige Methoden der Selbsteinschätzung in mündlicher wie auch schriftlicher Form z.B. mit der Blitzlichtrunde, der Drei-Finger-Einschätzung, der Zielscheibe während des Unterrichts. ..

Kindersprechtage nehmen darauf Bezug. Regelmäßig wird mit den Kindern über ihre Leistungen gesprochen.

 

 

Grundlage bilden die für alle Jahrgangsstufen entwickelten Bögen für Kindersprechtage. Die Kinder füllen je nach Jahrgangsstufe ihre Bögen selbstständig aus und diskutieren ihre eigene Einschätzung mit der der Lehrkraft. Sie erkennen, was noch zu überarbeiten ist oder was besonders gut gelungen ist. Sie setzen sich selbst oder unterstützt durch die Lehrkraft verbindliche Ziele, an denen sie noch arbeiten müssen. Sie übernehmen die Verantwortung für den eigenen Lernprozess und können sich aktiv einbringen. Die Eltern werden an Elternsprechtagen in diesen Dialog über das Lernen einbezogen.

 

Die in den Bögen der Kindersprechtage aufgeführten Kriterien nehmen Bezug auf die kriteriengestützten Zeugnisse. Damit wird eine hohe Transparenz für Kinder und Eltern erreicht.
Feedback zu Arbeitsergebnissen geben sich die Kinder auch untereinander, wenn sie Schreibkonferenzen oder Rechenkonferenzen durchführen. Hier werden Arbeitsergebnisse in Gruppenarbeit besprochen, gewürdigt und Überarbeitungstipps gegeben.